KURZMELDUNGEN -Cortina 2026: Eisschnellläufer Livio Wenger scheidet in den Halbfinals aus +++ Schweizer Frauen verfehlen im Biathlon-Massenstart die Top-20

KURZMELDUNGEN -Cortina 2026: Eisschnellläufer Livio Wenger scheidet in den Halbfinals aus +++ Schweizer Frauen verfehlen im Biathlon-Massenstart die Top-20

February 21, 2026

Mailand-Cortina 2026: Eisschnellläufer Livio Wenger scheidet in den Halbfinals aus +++ Schweizer Frauen verfehlen im Biathlon-Massenstart die Top-20

Vom 4. bis zum 22. Februar finden in Italien die Olympischen Winterspiele statt. Die neuesten Meldungen zum Grossanlass.

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15:34 Uhr: Livio Wenger scheidet in den Halbfinals aus

Livio Wenger hat es leider nicht in den Olympia-Final im Massenstart geschafft.

Salvatore Di Nolfi / Keystone

(sda) Der Traum von der Olympia-Medaille ist für Livio Wenger bereits in den Halbfinals des Massenstart-Rennens geplatzt. Der Luzerner kam drei Runden vor Schluss selbstverschuldet zu Fall.

Der 33-jährige Eisschnellläufer, WM-Dritter 2024, schien auf Kurs zu sein. Er ging zunächst nicht auf Punktejagd und setzte auf den Schlussspurt, um in die Top 3 zu fahren. Alles lief nach Plan, ehe er stürzte. Im Skifahren würde man vom Verkanten sprechen.

2018 wurde Wenger in Pyeongchang Vierter, 2022 in Peking Siebenter. Nun vergab er in Bestform die Chance, den Sprung aufs Podest doch noch zu schaffen.

Die Schweizer Frauen hingegen stehen im Final. Kaitlyn McGregor und Ramona Hardi werden am 17 Uhr 15 mit 14 Konkurrentinnen um die Medaillen laufen.

15:20 Uhr: Schweizer Frauen verfehlen im Biathlon-Massenstart die Top-20

Besonders beim Schiessen hatten die Schweizerinnen Mühe.

Besonders beim Schiessen hatten die Schweizerinnen Mühe.

Matthew Childs / Reuters

(sda) Die junge Französin Océane Michelon gewinnt zum Abschluss der Biathlon-Wettkämpfe den Massenstart über 12,5 km. Die Schweizer Frauen verpassen die Top 20.

Die 23-jährige Französin war im Sprint bei ihrem Olympia-Debüt zum Schluss noch auf Platz 2 verwiesen worden. Diesmal drehte sich den Spiess um und lief nach dem letzten Schiessen von Platz 4 an die Spitze. Silber ging an Landsfrau Julia Simon, Bronze an Tereza Vobornikova, die Überraschungsfrau aus Tschechien.

Amy Baserga hatte als Nummer 14 im Weltcup-Zwischenklassement einen Fixplatz im Feld der Top 30 auf sicher, Lea Meier qualifizierte sich über die Resultate in Antholz, primär mit dem starken 7. Rang im Einzel. Die Zentralschweizerin geriet bereits nach dem ersten Schiessen ins Hintertreffen, die Bündnerin hingegen traf die ersten zehn Scheiben und lief in der Spitzengruppe. Stehend hingegen verfehlte Lea Meier noch vier Scheiben und wurde auf Platz 24 durchgereicht. Auch Amy Baserga überholte ihre Teamkollegin und lief als 21. durchs Ziel.

13:19 Uhr: Klaebo gewinnt im 50er die sechste Olympia-Goldmedaille

Triumphiert auch über 50 km klassisch: der Nroweger Johannes Hösflot Klaebo.

Triumphiert auch über 50 km klassisch: der Nroweger Johannes Hösflot Klaebo.

Kai Pfaffenbach / Reuters

(sda) Johannes Hösflot Klaebo hat auch die sechste Langlauf-Goldmedaille der Winterspiele 2026. Der Norweger siegt im Rennen über 50 km in klassischer Technik samt Massenstart. Er bezwingt Teamkollege Martin Nyenget im Schlussspurt. Dritter wird Emil Iversen.

Somit wiederholt der 29-jährige Klaebo den Coup anlässlich der Heim-WM 2025 in Trondheim und baut seinen Leaderthron in der Statistik der erfolgreichsten Olympioniken auf 11 Goldmedaillen aus. Auch sechs Goldmedaillen an denselben Spielen sind ein Rekord. Damit überholte Klaebo den ehemaligen US-Eisschnellläufer Eric Heiden, mit dem er sich seit Mittwoch die Bestmarke noch geteilt hatte.

12:48 Uhr: Die Schweizer Skicrosser Alex Fivaz und Ryan Regez erreichen Halbfinals

Alex Fiva (rechts) vor Ryan Regez – die beiden Schweizer qualifizieren sich souverän für die Halbfinals der Skicrosser.

Alex Fiva (rechts) vor Ryan Regez – die beiden Schweizer qualifizieren sich souverän für die Halbfinals der Skicrosser.

Hannah Mckay / Reuters

(sda) Ryan Regez und Alex Fiva stehen an den Olympischen Winterspielen souverän in den Halbfinals. Die beiden Skicrosser erreichten in ihrem Viertelfinal-Heat die Plätze eins und zwei, Fiva überholte Regez nach dem Zielsprung sogar noch, nachdem er einen schlechten Start erwischt hatte. Danach drehte er aber auf. Regez hatte sich nach dem Start direkt an die Spitze gesetzt und blieb dort – bis Fiva ihn im Finish doch noch ablöste.

Bereits in den Achtelfinals ausgeschieden sind hingegen die anderen zwei Schweizer. Tobias Baur und Romain Détraz wurden in ihren Läufen jeweils Dritter und verpassten damit den Vorstoss in die nächste Runde.

12:22 Uhr: Schweizer Aerials-Trio gewinnt Silber im Team-Wettbewerb

Liefert auch im Team-Wettbewerb: der Schweizer Aerials-Athlet Noé Roth.

Liefert auch im Team-Wettbewerb: der Schweizer Aerials-Athlet Noé Roth.

Dylan Martinez / Reuters

(sda) Die Schweiz hat im Aerials-Team-Wettkampf sensationell die Silbermedaille errungen. Lina Kozomara, Pirmin Werner und Noé Roth gewannen nach Bronze an der WM 2025 damit bereits die zweite Medaille an einem Grossanlass.

Nach einem Sturz von Kozomara im 2. Durchgang hatte eine Medaille schon fast ausser Reichweite gewirkt. Doch weil Werner und Roth beide wie gewünscht ablieferten und je fünf Schrauben standen, sicherten sie sich den 2. Platz. Gold ging an die USA.

07.25 Uhr: Regez und Fiva wollen es Smith gleichtun

Für die Schweizer Tobias Baur und Ryan Regez gilt es heute ernst.

Für die Schweizer Tobias Baur und Ryan Regez gilt es heute ernst.

Pontus Lundahl / Imago

(sda) Am Tag nach Fanny Smiths Silber bei den Frauen wollen die Schweizer Skicrosser Ryan Regez und Alex Fiva bei den Männern nachlegen. Die Qualifikation beginnt um 10 Uhr, die K.-o.-Läufe um 12 Uhr. Regez gewann vor vier Jahren in Peking Gold, der nunmehr 40-jährige Fiva Silber. In dieser Saison schaffte es im Weltcup neben Fiva auch Alex Baur auf das Podest. Komplettiert wird das Schweizer Quartett durch Romain Détraz.

Dem Skiakrobaten Noé Roth bietet sich am Tag nach seinem Silber-Coup in Livigno die Chance, nachzulegen. Auf der Aerials-Schanze steht am Samstag der Mixed-Teamwettkampf auf dem Programm. Der erste Durchgang beginnt um 10 Uhr 45, der zweite eine Stunde später. Roth bildet mit Pirmin Werner und Lina Kozomara das Schweizer Team.

Heute um 14 Uhr 15 bietet sich den Schweizer Biathleten die letzte Chance auf eine Olympia-Medaille. Amy Baserga und Lea Meier sind für das Massenstartrennen der besten 30 in Antholz über 12,5 Kilometer qualifiziert. Die Topfavoritinnen auf das Podest kommen aber aus Frankreich, und in geringerem Mass Norwegen und Italien.

Bei den Eisschnellläufern und Eisschnellläuferinnen stehen heute Massenstartrennen an. Die Schweizer Livio Wenger und Kaitlyn McGregor hegen in dieser Disziplin die grössten Hoffnungen. Die Halbfinals beginnen am Nachmittag ab 15 Uhr 15.

Der Norweger Johannes Hösflot Klaebo versucht heute ab 11 Uhr etwas, das noch kein Wintersportler vor ihm erreicht hat. Im letzten Langlauf-Rennen der Männer über 50 Kilometer klassisch will er sein sechstes Gold an diesen Winterspielen gewinnen. Die härtesten Konkurrenten im Val di Fiemme könnten aus dem eigenen Lager kommen. Für die Schweiz stehen der Ostschweizer Beda Klee und der Zürcher Oberländer Nicolas Wigger am Start.

Um 10 Uhr nehmen die Viererbob-Piloten ihr olympisches Pensum in Angriff. Aus Schweizer Sicht liebäugelt vor allem der Schwyzer Michael Vogt leise mit einer Medaille, der Bündner Cédric Follador und der Zuger Timo Rohner visieren einen Platz in den Top 10 an. Um 19 Uhr beenden die Frauen ihren Wettkampf im Zweierbob. Die Schweizer Duos Melanie Hasler/Nadja Pasternack und Debora Annen/Salomé Kora belegen bei Halbzeit die Plätze 6 und 9.

Freitag, 20. 2.

23.04 Uhr: Nach dem Sieg der Amerikaner gegen die Slowakei ist der Traumfinal perfekt: Die USA treffen auf Kanada

Zwischen zwei slowakischen Ehrentreffern schoss Brady Tkachuk das sechste Tor für die USA.

Zwischen zwei slowakischen Ehrentreffern schoss Brady Tkachuk das sechste Tor für die USA.

Fazry Ismail / EPA

(puz.) Die USA haben sich am Freitag mit einem deutlichen 6:2-Sieg gegen die Slowakei durchgesetzt und stehen nun im mit Spannung erwarteten olympischen Eishockeyfinal der Männer gegen Kanada. Die Amerikaner gingen im ersten Abschnitt 2:0 in Führung und bauten den Vorsprung im zweiten Abschnitt mit einer Tor-Doublette innerhalb von 19 Sekunden auf 4:0 aus. Verteidiger Zach Werenski skorte drei Assists.

Nach zwölf Jahren Abwesenheit kehrten die NHL-Spieler zu den Spielen zurück. Die Erwartungen waren hoch, dass die nordamerikanischen Rivalen davon profitieren und im Finale aufeinandertreffen würden. Die USA erfüllten diese Erwartungen mühelos, nachdem Kanada im Halbfinale den Titelverteidiger Finnland knapp 3:2 besiegt hatte.

Die beiden Teams treffen am Sonntag in der Santagiulia-Arena im Spiel um die Goldmedaille aufeinander. Die Slowakei spielt am Samstag im Spiel um Bronze an gleicher Stelle gegen Finnland.

Kanada und die USA standen sich vor einem Jahr mit sehr, sehr ähnlichen Teams schon im Vierländerturnier der NHL im Final gegenüber. Damals gewannen die Kanadier in Boston den Final mit 3:2 nach Verlängerung. Connor McDavid erzielte damals in der 69. Minute das Siegtor.

21.31 Uhr: Schweizer Zweierbobs liegen nach Halbzeit klar hinter den Medaillenrängen

Der Zweierbob der Schweizerinnen Melanie Hasler und Nadja Pasternack rangiert nach zwei Durchgängen auf Platz 6.

Der Zweierbob der Schweizerinnen Melanie Hasler und Nadja Pasternack rangiert nach zwei Durchgängen auf Platz 6.

Athit Perawongmetha / Reuters

(sda) Die Schweizer Zweierbobs in der Frauenkonkurrenz liegen bei Halbzeit deutlich hinter den Medaillenrängen. Melanie Haslers Rückstand auf den Bronzeplatz beträgt 0,67 Sekunden.

Nach dem ersten von insgesamt vier Durchgängen betrug die Differenz des besten Schweizer Schlittens mit Hasler und Nadja Pasternack auf Platz 3 lediglich 17 Hundertstel. Im zweiten Lauf schlichen sich bei den Europameisterinnen jedoch zu viele Fehler ein. Zwar gab es einen Ranggewinn, doch der zeitliche Abstand zu den Topfahrerinnen vergrösserte sich. Der Rückstand auf die Spitze beträgt im 6. Zwischenrang 0,9 Sekunden.

Pilotin Debora Annen und Salomé Kora im zweiten Schweizer Bob belegen nach dem ersten Wettkampftag Zwischenrang 9, zwei Zehntel hinter ihren Landsfrauen. Historisch war der Auftritt trotzdem: Die Anschieberin Kora schrieb Olympia-Geschichte. Sie ist die erste Schweizer Sportlerin, die an Olympischen Sommer- und Winterspielen teilnahm.

Die Medaillen dürften am Samstag wie erwartet unter den deutschen und den amerikanischen Schlitten verteilt werden. Die besten Karten hat dabei Laura Nolte. Die Olympiasiegerin von 2022 führt 18 Hundertstel vor ihrer deutschen Landsfrau Lisa Buckwitz und 0,23 Sekunden vor Kaillie Humphries Armbruster aus den USA.

19.21 Uhr: Kanada steht im Eishockey-Final

Kanadas Travis Sanheim (links) gratuliert Shea Theodore für seinen Treffer in der 51. Minute.

Kanadas Travis Sanheim (links) gratuliert Shea Theodore für seinen Treffer in der 51. Minute.

Carolyn Kaster / AP

(dpa) Auch ohne den verletzten Superstar Sidney Crosby steht Topfavorit Kanada dank einem Last-Minute-Tor von Nathan MacKinnon im Eishockey-Endspiel der Olympischen Winterspiele.

Gegen den Olympiasieger von 2022, Finnland, hatten die NHL-Weltstars um Connor McDavid beim 3:2 (0:1, 1:1, 2:0) am Freitag im Halbfinale allerdings viel Mühe. Sam Reinhart (35. Minute) von Stanley-Cup-Sieger Florida Panthers in Überzahl, Verteidiger Shea Theodor (51.) von den Vegas Golden Knights und Colorados MacKinnon 35 Sekunden vor dem Ende drehten das Spiel.

Mikko Rantanen (17.) von den Dallas Stars und Erik Haula (24.) von den Nashville Predators in Unterzahl hatten die finnischen Defensivkünstler mit 2:0 in Führung geschossen.

Damit erhält Topstar McDavid am Sonntag (14 Uhr 10) die Chance, endlich einen Team-Wettbewerb zu gewinnen. Der 29-Jährige gilt als bester Spieler der Welt, gewann aber noch nie eine wichtige Trophäe. Im vergangenen Sommer hatten die Edmonton Oilers, für die McDavid spielt, das Stanley-Cup-Final gegen Florida verloren.

McDavid führte Kanada am Freitag als Kapitän an, da sich Crosby im Viertelfinale am Mittwoch beim 4:3 nach Verlängerung gegen Tschechien verletzt hatte.

19:00 Uhr: Schweizer Curlerinnen gewinnen gegen die USA

Die Schweizer Curlerinnen Silvana Tirinzoni, Carole Howald, Alina Paetz und Selina Witschonke (v.l.r.) feiern den Sieg gegen die USA.

Die Schweizer Curlerinnen Silvana Tirinzoni, Carole Howald, Alina Paetz und Selina Witschonke (v.l.r.) feiern den Sieg gegen die USA.

Jean-Christophe Bott / Keystone

(sda) Die Schweizer Curlerinnen spielen erstmals seit 2006 wieder um Olympia-Gold. Im Halbfinal gewinnt das Team um Skip Silvana Tirinzoni gegen die USA 7:4 und spielt am Sonntag im Final gegen Schweden.

Selina Witschonke, Carole Howald, Tirinzoni und Alina Pätz revanchierten sich eindrücklich für die Niederlage gegen die USA im letzten Vorrundenspiel und machten es damit auch besser als vor vier Jahren, als sie nach einer überragenden Vorrunde eine Medaille verpasst hatten.

Die Schweizerinnen zeigten den überzeugendsten Auftritt am diesjährigen Turnier, nachdem sie in der Gruppenphase nicht immer auf ihrem gewohnt hohen Niveau spielten. Gleich zweimal, im zweiten und im vierten End, schrieben sie zwei Steine und hatten so von A bis Z die Zügel in der Hand. Am Ende spielten sie gegen die international deutlich unerfahreneren Amerikanerinnen ihre Routine und Klasse souverän aus.

Damit steht die dritte Schweizer Olympia-Medaille nach den silbernen der Teams von Luzia Ebnöther (2002) und Mirjam Ott (2006) fest. Und Tirinzoni und Pätz, die schon 2022 in Peking das «Back End» bildeten, vertrieben die Geister der damaligen Halbfinal-Niederlage gegen Japan und der folgenden Niederlage im Bronzespiel gegen Schweden.

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